Ahnenforschung in Preussen & Lippe

 
Strube
 

 

Ursprung der Familie von Strube

Der Ursprung der Familie Strube ist bisher ungeklärt. Sicher ist nur, daß die Wurzeln in Beckum liegen. Sicher ist auch, daß Johannes Strube um 1525 in Beckum geboren ist und von dort ins Niedersächsische kam. Alle Nachkommen von ihm blieben im Norden.

Über die Vorfahren des Johannes Strube gibt es nun zwei Vermutungen:

Die erste Quelle nennt als seinen Vater den Ernestus Strube, Oberförster zu Beckum. Mehr als den Namen und den Berruf gibt diese Quelle nicht preis.

Für Ernestus als Vater von Johannes spricht, daß Johannes selber einen Sohn Ernst genannt hat, also die Gewohnheit, dem Sohn den Namen des Großvaters zu geben. Zudem ist Ernst auch wieder Förster geworden.

Dagegen spricht, daß in den Archiven der Stadt Beckum kein Vermerk über einen Oberförster Ernestus existiert. Eine Verwechslung zwischen Ernst und Ernestus ist ebenfalls möglich.

Die zweite Quelle beruht auf Urkunden der Stadt Beckum. Die Urkunden erwähnen eine Familie Struve, die sich in vier Generationen nachweisen läßt. Es ist also möglich, daß Johannes von diese Familie abstammt.

Dafür spricht, daß hier der Großvater von Johannes ebenfalls Johannes hieß. Seine Mutter stirbt früh. Sein Vater heiratete wieder und gibt den Sohn ins Kloster bei Hildesheim.

Dagegen spricht, daß sich zwar die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Familie Struve aus den Urkunden erkennen lassen, aber es keinen urkundlichen Beweis gibt, wer der Vater von Johannes war. Das Kirchenbuch der damaligen Zeit liegt erst ab 1630 vor.

Letztlich ist also alles nur bloße Vermutung. Trotzdem gehe ich davon aus, daß Johannes von der Familie Struve aus Beckum abstammt.

 

 


 
 


Also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen
eingeborenen Sohn gab,
auf dass alle,
die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.
Joh. 3,16





Wer mich bekennt
vor den Menschen,
den will ich bekennen
vor meinem himmlichen Vater.
Matth. 10,32





Von guten Mächten
wunderbar geborgen
erwarten wir getrost,
was kommen mag.
Gott ist mit uns am
Abend und am Morgen
und ganz gewiss
an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer






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