Ahnenforschung in Preussen & Lippe

 
Adel in Niedersachsen
 

 

Der Adel in Niedersachsen - C

Name Adelserwerb Verwurzelung in Niedersachsen
v. Callenberg Uradel aus dem Stift Paderborn, der sich seit 1263 nach der Burg Calenberg bei Warburg nennt.
v. Campe a.d.H. Campe nieders Uradel aus dem Stammhaus Campe bei Braunschweig ; urkdl. seit 1268 mit Badewinus et Heinricus fratres dicti de Campe, mit dem Beinamen Blankenburg ; Stammreihe beginnt mit dem Truchseß Jordan v. Campe auf Wettmarshagen u. Neindorf (urkdl. 1282-1316)
v. Campe a.d.H. Deensen nieders. Uradel aus dem Bistum Hildesheim, entstammt dem 1530 erloschen Gechlecht v. Elze, welches mit Bernhardus de Aulica 1142 urkdl. zuerst erscheint. Der Ritter Hartung v. Elze bedient sich 1325 erstmals des Namens "v. Campe".
 v. Campe seit Mitte des 16. Jhdts. zum Adel gerechnet

Osterstader Junker, ursprgl. Grossbauern-geschlecht, welches seit 1551 i.d. Rossdienst-listen der Bremer Ritterschaft erscheint und in der Folgezeit in den Landadel übertritt
oo: v. Kobbe, v. Fiege, de Reese, v. Wührden
Besitz in Aschwarden (Kr. Osterholz) u. Wurthfleth (Kr. Wesermünde)

v. Campen seit ca. 1730/40 adelige Namensführung
(Briefadel ?)  
August Woltram v. Campen, geb. um 1730/40, nat. Sohn des Grafen Albrecht Wolfgang v. Schaumburg-Lippe, Mutter unbekannt, hann. Offizier
oo: Gräfin v. Anhalt aus unebenbürtiger Ehe, einzige Tochter oo Graf v.d. Schulenburg
v. Campen zu Kirchberg ohne Diplom seit 1621 z. Adel gerechnet
(Briefadel ?)  
Altes Mindener Ratsgeschlecht, seit ca. 1615 in braunschweiger Diensten
oo: Becker v.d. Ast, Götz v. Olenhusen, v. Rheden, Grote, Kiepe, v. Uslar
Besitz in Kirchberg u. Ildehausen seit 1621
v. Campenhausen 1665 schwed. Adel Stammvater ist Hermann Kamphusen, 1595 Bürger zu Lübeck ; 1665 schwed. Adelsstand für Lorenz Campenhausen, Kapitän der Artillerie ; 1675 schwed. Adelsstand für dessen Bruder Johann Hermann Campenhausen, Festungsingenieur in Reval.
v. Canstein westfäl. Uradel Stammgleichheit mit Rabe v. Pappenheim ; urkdl. seit 1106 mit Rawe de Papenheim ; nach Wiederaufbau der Burg Canstein erscheint der Name Rabe v. Canstein ; Reichsfreiherrnstand 1670 für Raban v. Canstein, brandenb. Oberhofmarschall.
Cantagalli v. Löwenfels 1718 schwedischer Adel
1733 Reichsadel
ital. Herkunft, seit ca. 1700 kurhannoversche Offiziere
oo: v. Becker, v. Geise
v. Capelle 1912 preuss. Adel Stammvater ist Hermann Eduard Capelle (1832-1897), Adelsstand für dessen Sohn Eduard Capelle, Vizeadmiral u. Direktor des Reichsmarineamts.
van der Capellen clevescher Uradel urkdl. seit 1287 mit Henricus de Cappella, miles ; Stammreihe beginnt mit Johannes v. Capellen (urkdl. 1351).
de Carles französisches Adelsgeschlecht seit 1692 in kurhann. Militärdiensten
v. Caron 1906 preuss. Briefadel aus Frankreich, Anf. des 19. Jhdts. Mitglied der Lüneburger Ritterschaft
oo: v.d. Wense
Besitz in Eldingen (Kr. Celle)
de Casaucau de Soubiron französisches Adelsgeschlecht Hugenotten, seit ca. 1685 in Niedersachsen, kurhannoversche Offiziere
oo: v. Waldhausen, v. Schlepegrell, Lüning
v. Caselius 1567 Reichsadel
1601 Reichsadel Best.
aus Göttingen, Professor in Helmstedt
oo: Mylius, Hupäus
de Chauvet in Niedersachsen zum Adel gerechnet vermutlich aus Elsass od. Lothringen, bürgerl. Herkunft, seit ca. 1670 Jeremias de Chauvet in cell. Militätdiensten, zuletzt Feldmarschall, unverh., im übrigen siehe unter Jacquemine
de Cheusses   s. Henry de Cheusses
v. la Chevallerie französisches Adelsgeschlecht eines Stammes mit de la Motte-Ch. seit 1660 in Niedersachsen, in Brschwg. u. kurhann. Hof-, Zivil- u. Militärdiensten
oo: de la Motte, Maxuel
Besitz in Wüfel b. Hannover
Christiani v. Ehrenburg 1688 schwedischer Adel aus Greifswald, seit Mitte des 17. Jhdts. in schwedischen Diensten im Hzgtm. Bremen-Verden auftretend, (Kanzler)
oo: Bünting, v. Anderten
Christophori v. Lissenheim   s. v. Lissenheim
v. Clausbruch   s. Cramer v. Clausbruch
v. Cleve 1845 meklg. Adel
1907 preuss. Anerk.
aus den Niederlanden um 1500 in brschwg. wolfenb. Diensten getreten, später in kurhannoverschen Zivil- u. Militätdiensten, Stammvater ist Paul von Cleve (+1581), Kammerschreiber des Herzogs Julius v. Braunschweig-Lüneburg, später Verwalter des Klosters Riddagshausen bei Braunschweig.
oo: Burchtorff, Wackerhagen, Denicke, Hofmeister, Cleve, Wedemeyer
Besitz in Ackenhausen u. Astfeld (Gandersheim)
v. Coler 1883 preuss. Adelsdiplom für Carl Coler, Hauptmann, und Dr. med. Alwin Coler, Generalarzt ; Stammvater ist Christoph Heinrich Coler (1676-1732), preuss. Regierungssekretär
v. Cölln 1645 Briefadel seit Mitte des 16. Jhdts. in Lüneburg auftretend, Stammreihe beginnt mit Johann von Cölln (1495) ; Reichsadelsstand für Johann von Cölln (1645)
oo: v. Stern aus Lüneburg, Schäfer
Besitz in Scharnebeck, Lüne u. Bevensen b. Lüneburg
v. Cölln 1774 hess. Anerk.

aus Rheda in Westfalen, Stammvater ist Jost (Jobst Agnet) von Cölln (1579-1663), seit Anfang des 18. Jhdts. als hess. Beamte in Obernkirchen/ Schaumburg-Lippe, auch des nobilitierten Bruders Nachkommen führten unbeanstandet das Adelsprädikat
oo: Scheffer, Poppelbaum

v. Colomb 1786 preuss. Adel Hugenotten aus Nimes, seit Mitte des 18. Jhdts. in Ostfriesland
oo: Bacmeister, v. Waring, Conring
v. Colson seit ca. 1780 unbeanst. Adelsführung Matern Philipp Colson aus Zweikirchen (+ 1762) wird Kammerdirektor in Bückeburg, Nachkommen in schaumb.-lipp. Militärdiensten,
oo: Lodemann, v. Gerstein, Bach
v. Conring 1796 preuss. Adelsdiplom für Hermann Conring, Regierungsrat ; Stammvater ist Johann Conring, der 1540 aus den Niederlanden nach Ostfriesland kam und Ratsherr in Norden wurde.
v. Corfey seit ca. 1700 adel. auftretend, später zum Briefadel ger. aus dem Osnabrückschen, in bisch. osnabr. Diensten,
oo: v. Oer, v. Bar, Höfflinger, Berninck (Osnabr.)
v. Cornberg 1597 Reichsadel nat. Sohn des Landgrafen Wilhelm v. Hessen u.d. Elisabeth Wallenstein, 1592 mit der Herrschaft Auburg (Diepholz) belehnt
oo: v. Quernheim, v. Bortfeld, v. Bülow, v. Plato
1708 Reichsadel, Namen- u. Wappenvereinigung als v. Cornberg-Bortfeld f.d. Urenkel des Geadelten, d. kurhann. Oberhauptmann Adam v. C., dessen Nachkommen sich dieser Namensform nie bedient Haben
v. Cornburg   s. Corner v. Cornburg
Corner v. Cornburg 1799 Reichsadel hann. Amtmannsfamilie, fstbisch. hildesh. Hofkammerrat,
oo: v. Hinüber, v. Wissel
v. Coulon französisches Adelsgeschlecht seit ca. 1700 in Niedersachsen, in kurhann. Militärdiensten
oo: v. Storre, Klemm, Oppermann
de Courgelon französisches Adelsgeschlecht vermutl. Hugenotten, seit Ende des 17. Jhdts. i. cell. Militärdiensten
oo: du Plat, Borchmann i. Celle
v. Cramer 1742 kursächs. Adel

braunschwg. u. kurhann. Beamte, aus Hildesheim, Stammvater ist Martin Kramer aus Wallenhausen, der 1559 das Bürgerrecht in Ulm erwirbt.
oo: Berckenkamp, v. Alten, v. Bohnhorst, Rühling, v. Schrader, v. Ramdohr

Cramer v. Clausbruch 1629 Reichsadel aus Eger stammendes Ratsgeschlecht, Patrizier in Goslar, hann. Beamte,
oo: Busche, Schlüter, Böckemann, Brüning
Besitz in Lucklum (Braunschw.) u. Barum (Wolfenb.)
v. Cramm nieders Uradel wohl nach dem Ort Kramme im Amt Saldern ; urkdl. seit 1150 mit Dietrich v. Cramme ; Stammreihe beginnt mir Ludolf v. Cramme (urkdl. 1246)
v. Crausen 1705 R.A. Mindener Stadtgeschlecht, seit dem 16. Jhdts. in braunschwg. Diensten
oo: Wedekind, Borries
Besitz in Pattensen u. Velber (Hann.)
v. Craushaar 1749 R.A. kurhann. Beamte und Offiziere , Stammvater: Johann Georg Craushaar (1657-1734), Oberst u. Kriegskommissar ; Adel für dessen Söhne Georg Christian u. Johann Friedrich.
oo: Steinmann, Berwardt, Niemeyer, v. Uslar, v. Wersebe
v. Creenburg (Kreyenberg) 1706 R.A. für die Kinder des 1694 gesorb. Martin Kreyenberg seit Anfang des 15 Jhdts. in Hannover und Pattensen ansess. Ritterschaft, aus dem Martin Kreyenberg auf Wathlingen als Obristleutnant in cell. Diensten 1694 starb
oo: v. Kotzenbergt, v. Püchler, v. Sternfeld
Besitz in Wathlingen (Kr. Celle)
v. Crell 1791 R.A. aus sachsen, Helmstedter Professorenfamilie seit ca. 1740
oo: Heister, Pott
v. Crohne 1743 R.A. aus d. Grafschaft Mark stammendes Adelsgeschlecht, aus dem eine Linie zunächst nach Mecklenburg, dann 1703 in kurhann. Militätdiensten kam
de la Croix de Frechapelle französisches Adelsgeschlecht seit Ende des 17. Jhdts. in hann. hof- u. Militärdiensten, kath., 1750 nach Oesterreich abgewandert
oo:v. Post, v. Bucco
v. Cronau   s. Wachmann v. Cronau
v. Cronenwerth   s. Friesendorff v. Cronenwerth
v. Cronhelm (Schwesinger) 1677 Briefadel Coburger Handwerkerfamilie, seit 1664 als Gesitliche u. Beamte im Fstm. Lüneburg
oo: Leidenfrost, v. Reiche, v. Corfey, v. Eltze
v. Cronhelm Adelsführung in Niedersachsen nicht beanstandet

Stammvater ist Hermann Schwesinger (urkdl. 1610), Bäckermeister in Coburg ; 1677 Adelsdiplom "v. Cronhelm" für dessen Enkel Andreas Schwesinger, dänicher Hofprediger u. Kirchendirektor in Kopenhagen ; seit ca. 1725 ritterschaftl. Grundbesitz in Bremen-Verden, in kurhann. Militätdiensten
oo: v. Brandt, v. Haaren
Besitz in Melau u. Brook im Alten Land

v. Crumminga seit ca. 1500 zum ostfriesischen Adel gerechnet Geschlecht aus Ostfriesland
oo: v. Oldersum, v. Hatzum, v. Hoen, v. Hauinga
Besitz: Loga, Bingum, Upgant, Esterwege (Ostfriesland)
v. Cronhelm Adelsführung in Niedersachsen nicht beanstandet

Stammvater ist Hermann Schwesinger (urkdl. 1610), Bäckermeister in Coburg ; 1677 Adelsdiplom "v. Cronhelm" für dessen Enkel Andreas Schwesinger, dänicher Hofprediger u. Kirchendirektor in Kopenhagen ; seit ca. 1725 ritterschaftl. Grundbesitz in Bremen-Verden, in kurhann. Militätdiensten
oo: v. Brandt, v. Haaren
Besitz in Melau u. Brook im Alten Land

v. Cronstein   s. Deichmann v. Cronstein
v. Cronstett   s. Höpfner v. Cronstett

 

 


 
 


Also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen
eingeborenen Sohn gab,
auf dass alle,
die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.
Joh. 3,16





Wer mich bekennt
vor den Menschen,
den will ich bekennen
vor meinem himmlichen Vater.
Matth. 10,32





Von guten Mächten
wunderbar geborgen
erwarten wir getrost,
was kommen mag.
Gott ist mit uns am
Abend und am Morgen
und ganz gewiss
an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer






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