Ahnenforschung in Preussen & Lippe

 
Adel in Niedersachsen
 

 

Der Adel aus Niedersachsen - D

Name Adelserwerb Verwurzelung in Niedersachsen
v. Dähne 1792 kursächs. R.Vic.

brschwg. Beamte und Offiziere ; Stammvater ist Martin Daehne (*1689), Bürger zu Riga.
oo: v. Damm, v. Düring

v. Dambrowski preuss. Uradel urkdl. seit 1338 mit Johannes Scipplin, honestus vir ; mit Heinrich v. Czepelelyn 1409 sowie mit Jan v. Czepelyn (Szczuplinski) alias v. der Damerau 1410 nahm das Geschlecht nach dem Besitz Damerau (poln. Dabrowa, Dambrowa) diesen Namen an.
v. Damm 1914 braunschw. Anerkennung des bisher erblich geführten Adels Braunschweiger Patriziat, von denen ein ausgestorbener Zweig sich in Lüneburg v. dem Damme nannte ; urkdl. seit 1267 mit Eckehardus de Dammone.
oo: brschwg. Patrizierfamilien
v. Danckwerth 1776 Adelsdiplom
1780 Adelsdiplom
seit alters im Fürstentum Lüneburg (Lüneburg, Uelzen, Bardowiek) beheimatet, kurhann. Beamte
oo: Pollmann, Reinbeck, v. Hattorf, v. Marschalck
Besitz: Engensen (Burgdorf), Egestorf
v. Dannenberg lünebg. Uradel Leitet seinen Namen von der heutigen Kreisstadt Dannenberg an der Elbe ab ; urkdl. seit 1190 mit Helingerus miles de Dannenberghe.
v. Dassel nieders. Uradel Nennen sich nach der Stadt Dassel, dem Stammsitz der erloschenen Grafen von Dassel ; urkdl. seit 1230 mit Hermannus de Dasle, Gefolgsmann der Grafen v. Dassel ; Stammreihe beginnt mit dem Einbecker Bürger Hermannus de Dasle (urkdl. 1359) ; Dietrich v. Dassel begibt sich 1430 nach Lüneburg.
v. Dassel 1638 kaiserl. Wappen-Vermehrung Lüneburger Patriziat, früher in Einbeck
oo: lüneburger Patrizierfamilien
Besitz: Hoppensen b. Einbeck
v. Dauber 1738 Adelsdiplom aus Paderborn, seit ca. 1650 in Niedersachesen, hildesheimer Beamte
oo: v. Anethan, Zimmermann v.u. zu Wildeshausen
Besitz: Drispenstedt b. Hildesheim
v. d. Decken nieders. Uradel Aus dem Stammhaus Decken im kehdingenschen Land ; urkdl. seit 1250 mit Alverik v. Decca ; Stammreihe beginnt mit Nikolaus de Deken, Knappe um 1290 bis nach 1360.
v. Degingk 1654 Adelsdiplom altes Dortmunder Ratsgeschlecht, wovon ein Zweig gegen Ende des 17. Jhdts. in cellesche Militätdienste trat.
oo: v. Francke
Besitz: Taddikenhausen (Jever), Warnsath (Wittmund), Elmenhausen (Oldenburg)
v. Dehn 1726 Reichsgrafs. für ein kinderloses Mitglied, im Übrigen ohne Diplom zum Adel gerechnet aus Holstein, seit Anfang des 18. Jhdts. in braunschw. zivil- u. Militärdiensten,
oo: v. Stisser, v. Cramm, v. Bramer, v. Praun
Besitz: Riddagshausen u. Wendhausen bei Braunschweig, Schöningen (Kanzlerhof) bei Helmstedt
v. Deichmann 1888 preuss. Adelsdiplom für Adolf Deichmann, Bankier in Köln u. preuss. Kommerzienrat ; Stammvater ist Hilmar Diekmann (1580-1624), Bürger u. Brauer in Hannover
v. Deichman Edler v. Cronstein 1686 Adelsdiplom kais. Postmeister in Braunschweig, kurhann. Offiziere,
oo: Engelbrechten, Dedeken, de Beaulieu-Marconnay, v. Blum
v. Delbrück 1896 preuss. Adelsdiplom für Rudolf Delbrück, preuss. Staatsminister ; Stammreihe beginnt mit Daniel Delbrügge (1645-1719), Bürger, Brauer, Ratsherr u. Landschatzmeister zu Alfeld (Leine).
v. Denicke
(Deneken)
a) 1747 Adelsdiplom
b) 1882 preuss. Adel
seit ca. 1640 in Niedersachesen, in hann. Diensten,
oo: a) Schild, v. Mandelsloh
oo: b) v. Drebber, Thielen, Graf Stillfried u. Rattonitz
Besitz: Evensen, Baumühle (Neustadt a. Rbg.) Mintenburg b. Bremervörde, Borstel
v. Derenthall 1645 Adelsdiplom aus der Grafschaft Ravensburg, seit ca. 1650 brschwg. u. oldenb. Beamte
oo: v. Campen-Kirchberg, v. Drebber
Besitz: Falkenberg (Syke), Fresenburg (Osnabr.)
v. Dettum   s. Mund v. Dettum
v. Dewar ca. 1790 adelig auftretend wahrscheinl. aus der englischen Gentry ; Fabrikant in Braunschweig
oo: v. Münchhausen
v. Detmering 1896 preuss. Adelsdiplom für Paul Detmering, preuss. Generalleutnant ; das Geschlecht stammt aus Hannover und beginnt mit Johann Heinrich Detmering (1739-1807), Kriegskommissar
v. Dewall 1802 Reichsadel für Casimir Dewall aus Schmidthausen bei Kleve ; das Geschlecht beginnt mit Hendrik von de Wall, der 1610 in Wesel heiratet.
v. Dewall Adelsschwindel um 1790 oo: v. Münchhausen
v. Dhey 1571 Adelsdiplom wohl aus Hildesheim stammend, seit ca. 1550 in brauschwg. Diensten, Bürgermeister in Celle
oo: Deichmann, Lange aus Celle
Besitz: Kattenstedt (Halberstadt)
v. Didron 1649 schwed. Adel franz. Geschlecht (D´Ydron), seit ca. 1650 in schwed. Diensten in Bremen, später in Hannover
oo: v. Schönebeck, v. Hackeborn
Besitz: Balje (Kehdingen), Heilshorn (Osterholz)
v. Diepholt
(Diepholz)
seit ca. 1514 zum Adel ger. in Ostfriesland, wahrscheinl. illegitime Nachkommen des Grafen v. Diepholz
oo: Ripperda, v. Polmann, Beninga, Mechena, v.d. Appelle
Besitz: Albringswehr, Midlum, Stickelkamp u. Heilsfelde (Ostfriesland)
v. Dincklage westfäl. Uradel aus dem Stammhaus Dincklage bei Vechta (Oldenburg) ; urkdl. seit 1231 mit Johannes de Thinclage. 1844 hannoverscher Freiherrntitel für den Drost Wilhelm v. Dicklage zu Malgarten und seinen Brüdern Ernst August u. Hermann, sowie deren Vetter Otto v. D. auf Schulenburg.
v. Dincklage 1871 preuss. Adels-Leg. aus der Grafschaft Bentheim, Seitenzweig des uradeligen hann. Geschlechts, preuss. Offizier ; Stammvater ist Karl Dincklage (1800-88), Wasserbaudirektor ; Adelsstand für dessen Sohn Georg, preuss. Major.
v. Dithmersen 1652 R.A. Best. Lüneburger Patriziat
oo: lüneburger Patrizierfamilien
v. Dobbeler 1862 braunschw. Anerk.
1912 preuss. Adel
Brabanter Geschlecht, 1585 nach Hamburg, dann Niedersachsen, in braunschwg., später in preus. Diensten
oo: v. Engelbrechten, v. Weyhe-Bötersheim, v. Düring
v. Döbel Adelsschwindel 1814  
v. Döbel   Adelsschwindel um 1814
von Döhren Adelsqualität unsicher braunschwg. u. kurhann. Beamte u. Offiziere
oo: Burchtorff, Menten, la Bachelle
v. Döring ohne Diplom zum Adel ger. braunschwg. Patrizier seit 1275, Lüneburger Patrizier seit 1424, urkdl. seit 1275 mit Theodorius Turingus, Bürger in Braunschweig.
Besitz: Hof zu Emsen (Harburg)
v. Dohm 1786 preuss. Adel Besitz: Liebenau (Nienburg)
v. Dommes 1903 preuss. Adel hann. Familie aus dem Harz
oo: Dommes, Schlemm, Gleim
de Dompierre Sgr. de Jonquieres   s. Jonquieres
v. Donop nieders. Uradel urkdl. seit 1227 mit Johann v. Donepe aus dem Dorf Donop in der gleichnamigen Vogtei (heute Kreis Detmold) ; Stammreihe beginnt mit Lambert v. Donop (urkdl. 1240).
v. Dorndorf 1887 preuss. Adel Lüneburger Familie, hann. Offiziere
oo: Diederichs
von Drake Adelsqualität zweifelhaft angebl. engl. Gentry, seit ca. 1790 in braunschwg. Staatsdienst, vorübergehend in Braunschweig ansessig, bedienten sich unangefochten des Adels- u. Freiherrnstitels
oo: v. Hoym
Besitz: Lutter a. Barenberge u. Rhode b. Gandersheim
v. Drebber seit ca. 1650 zum Adel ger. in der Grafschaft Diebholz beheimatet, 1629 Kanzler in Harburg, braunschweigische Beamte
oo: v. Tayen gen. Bremer, v. Hedemann, v. Merrettich, v. Witte, Lüders, Haffner, v. Post, v. Padberg, v. Derenthall
Besitz: Drakenburg (Hoya), Moor b. Harburg
v. Drechsel in Niedersachsen z. Adel ger. ungewiss, ob aus der 1556 nob. Familie, seit 1750 in Niedersachsen kurhann. Offiziere u. Beamte,
oo: v. Hugo
Besitz: Eystrup u. zu Neuhaus / Oste
v. Dudden 1652 Adelsdiplom
1733 R.A. Best.
in der Grafschaft Diepholz beheimatet, ostfriesische u. hann. Beamte
oo: v. Kettler, v. Sobbe, v. Elebrecht, v. Specht
Besitz i. d. Grafschaft Diepholz
v. Dürels 1785 Adelsdiplom

aus der Wesermarsch b. Lehe
oo: v. Boetticher
Besitz: Misselwarden b. Lehe / Bremen

v. Düsterhop z. Adel ger. Lüneburger Patriziat
oo: Lüneburger Patrizierfamilien
v. Dumstorf ohne Diplom seit Mitte des 16. Jhdts. im ritterschaftl. Adel Osnabrücker Patriziat seit Ende des 13. Jhdts., tritt durch Erwerb ritterschaftlicher Güter in den landgesessenen Adel des Bistums Osnabrück, des Emslandes und der Grafschaft Ravensburg über
oo: Osnabrücker Ratsgeschlechter und seit ca. 1550 v. Langen, v. Horn, v. Heede, v. Groll, v. Dincklage
Besitz: Astrup u. Kuhdorf (Osnabrück)
Dupuis de Sacetôt   de Sacetôt
v. Dutzenradt 1550 Adelsdiplom Lüneburger Stadtsyndicus
Besitz: Bienenbüttel (Uelzen)
v. Duve
Duve von Schwarzfeld
1674 Adelsdiplom
1767 Adelsdiplom
hannoversches Stadtgeschlecht, in kgl. hann. Hof-, Zivil- u. Militärdiensten
oo: Brünung, v. Hugo, v. Witte
Besitz: Rethem (Fallingbostel), Oberboyen (Hoya)
Dux ohne Diplom zum Adel gerechnet im 16. Jhdts. führen illegitime Sprossen des Hauses Braunschweig-Lüneburg verschiedentlich den Familiennamen Dux
v. Duve
Duve von Schwarzfeld
1674 Adelsdiplom
1767 Adelsdiplom
hannoversches Stadtgeschlecht, in kgl. hann. Hof-, Zivil- u. Militärdiensten
oo: Brünung, v. Hugo, v. Witte
Besitz: Rethem (Fallingbostel), Oberboyen (Hoya)

 

 


 
 


Also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen
eingeborenen Sohn gab,
auf dass alle,
die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.
Joh. 3,16





Wer mich bekennt
vor den Menschen,
den will ich bekennen
vor meinem himmlichen Vater.
Matth. 10,32





Von guten Mächten
wunderbar geborgen
erwarten wir getrost,
was kommen mag.
Gott ist mit uns am
Abend und am Morgen
und ganz gewiss
an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer






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